Neujahrskonzert in Haßloch mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester



Das ultimative Weihnachtsgeschenk für Kulturfreunde:

Neujahrskonzert in Haßloch mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester

Am Sonntag, dem 10. Januar 2010, 16:00 Uhr, findet in der Aula des Hannah-Arendt-Gymnasiums von Haßloch ein hochklassiges Neujahrskonzert statt.
Der Kulturverein Ältestes Haus Haßloch e.V. ist der Veranstalter eines authentischen Konzerterlebnisses mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester. Ein Orchester aus unserer Region mit langer Tradition. Es wurde u.a. gegründet um die Werke der „Mannheimer Schule“: Stamitz, Danzi, Cannabich und sowie Mozart in höchster Vollendung aufzuführen.
Das Neujahrskonzert mit dem KKO ermöglicht eine musikalische Zeitreise. Ähnlich dem alljährlichen Abschluss der Promenadenkonzerte in London, den „Last Night Of The Proms“; beginnt es eher „klassisch“ und endet mit beliebten Kompositionen. In Haßloch sind es Melodien vom „König der Walzer“, Johann Strauss: z. B. „An der schönen blauen Donau“, „Unter Blitz und Donner“, die „Annenpolka“ und die „Kleine Lachmusik“ von Wolfgang Schröder.

Solist des Abends, gleichzeitig musik-alischer Leiter und Moderator ist Torsten Janicke. Seines Zeichens Konzertmeister des „Gürzenich Kammerorchesters“ in Köln. Er spielt u.a. die Solovioline im Violinkonzert d-Moll von Mendelssohn Bartholdy und dem bekannten „Liebesleid“ und „Liebesfreud“ von Fritz Kreisler. Torsten Janicke spielt eine Violine von Nicola Gagliano ( Neapel ) aus dem Jahre 1736.

Karten für die Veranstaltung gibt es ab sofort bei der Buchhandlung Curth (Tel. 06324/2412), sowie ab 14:30 Uhr an der Abendkasse bei freier Sitzplatzwahl.
Vvk € 13,- / erm. 7,- zzgl. Vvk-Gebühr
AK € 15,- / erm. 9,-

Torsten Janicke, 1958 in Dresden geboren, ist ein Vertreter der „Dresdner Streicherschule“. Im Alter von sieben Jahren kam er zur Violine und war schon wenig später Preisträger des Jugendmusikwettbewerbs der ehemaligen DDR. Von 1976 bis 1982 studierte er bei Professor Heinz Rudolf an der Dresdner Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ sowie in der Meisterklasse von Professor Gustav Schmahl. Weitere Impulse erhielt er in Meisterkursen von Professor Oleg Kryssa, Professor Wolfgang Marschner und Professor André Gertler.
Torsten Janicke errang bei internationalen Wettbewerben Preise und Auszeichnungen, so beim Bach-Wettbewerb in Leipzig 1980, beim Violin-Wettbewerb Tibor Varga in Sion 1985, beim Violinwettbewerb von Indianapolis 1986 und beim ARD-Wettbewerb in München 1988.
Im Jahre 1982 engagierte das Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig Janicke als Ersten Konzertmeister. 1989 ging er in derselben Position zunächst zu den Essener Philharmonikern, bis er 1991 als Erster Konzertmeister vom Gürzenich-Orchester Köln verpflichtet wurde.
Seine solistische Tätigkeit führte ihn durch viele Länder Europas, in die USA sowie nach Afrika. Namhafte Orchester engagierten ihn, darunter die Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig und Berlin, die Dresdner Philharmonie, das Berliner Sinfonieorchester, das Philharmonische Staatsorchester Halle, die Essener Philharmoniker, das Gürzenich-Orchester Köln, das Luzerner Sinfonieorchester, das Staatstheater Kassel und das Philharmonische Orchester Dortmund.
Sein Repertoire umfaßt neben der gängigen Literatur auch selten gespielte Werke wie die Violinkonzerte von Hans Werner Henze, Richard Strauss, Louis Spohr, Witold Lutoslawski oder Karol Szymanowski. Seine erste CD mit dem Violinkonzert und der Sonate für Violine und Klavier von Richard Strauss erschien im März 1999. Kammermusik–CD‘s von Johann Evangelist Brandl erschienen 2002 und 2003. 2003 wurden die Violinkonzerte Nr. 3 und 1 von Max Bruch mit dem Gürzenich Orchester unter der Leitung von Markus Stenz und die weltweit erste Gesamteinspielung aller Violinkonzerte von Hans Werner Henze eingespielt.
Torsten Janicke spielt eine Violine von Nicola Gagliano ( Neapel ) aus dem Jahre 1736.

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